Wie ist das Evangelium zu verstehen? Teil 2

Wie Sünde die Menschheit verdirbt, lesen wir in 1. Mose 4, 1- 16. Kain und Abel gaben Gott jeweils ein Opfer. Abel gab es von ganzem Herzen und Gott fand daran wohl gefallen. Kain jedoch gab dieses Opfer nicht aus Liebe zu Gott, so dass Gott dieses Opfer nicht anschaute. Daraufhin wurde Kain neidisch auf seinen Bruder Abel und beschloss, ihn zu töten.

„Und der HERR sprach zu Kain: Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht? Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben? Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet; du aber sollst über sie herrschen!“ (1. Mose4, 6+7)

 

Der freie Willen

Wir Menschen haben einen freien Willen von Gott erhalten, hier sehen wir, dass Kain sich eindeutig gegen Gottes Gebot nicht zu töten, entschieden hat.

Mit der Sünde kam Mord, Lügen, Neid, Streit, Krieg, Lästerei, Eifersucht, Machtstreben uvm. in die Welt. Gott bereute es die Menschen geschaffen zu haben und beschoss, diese zu vernichten.

 

Die Sintflut

Wie wir weiter in der Bibel lesen, gab es unter den Menschen lediglich einen, der Gnade beim Herrn fand, Noah:

„Noah war ein rechtschaffener Mensch – ganz im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen. Er ging seinen Weg mit Gott und hörte auf ihn.“ (1. Mose 5, 9).

Noah, seine Frau, seine 3 Söhne und deren Frauen wurden von der Sintflut verschont, der Rest der Menschheit wurde jedoch vernichtet.

 

Ein neuer Start ohne Sünde?

Als das Wasser nun von der Erde wich, betrat Noah mit seiner Familie die „neue“ Erde. Wie wir weiter in der Bibel lesen, war die Sünde leider nicht mit der Sintflut verschwunden, sondern mit dem Menschen lebte die Sünde in ihm weiter.

Viele Menschen vielen wieder in die Gottlosigkeit, Hass, Mord, Lügen, Neid, Streit, Kriege etc. Dies begleitet uns seit vielen tausenden von Jahren.

Teil 3 folgt!