Allgemein

Kommunikation in der Partnerschaft

Jeder, der in einer Beziehung lebt, hat es am eigenen Leibe schon erlebt, dass sein Gegenüber etwas anderes versteht als man glaubt gesagt zu haben. Dies birgt so manchen Konflikt.

Daher ist es gut noch einmal nachzufragen, wie der andere das denn jetzt verstanden hat. Wurde es anders verstanden, hat man noch die Möglichkeit dies zu korrigieren oder zu ergänzen.

Hilfreich ist dabei auch eine Kommunikationsmatte von PEPP. Hier wird der Zyklus der Kommunikation durchgegangen, d.h.:

  • der Sprecher formuliert sein Anliegen und der Zuhörer empfängt die Botschaft
  • der Zuhörer wiederholt mit eigenen Worten das Gesagte
  • der Sprecher bestätigt diese Aussage oder ergänzt oder korrigiert diese, wenn der Zuhörer etwas falsch verstanden hat
  • der Zuhörer klärt, ob der Sprecher noch weitere Themen an ihn formulieren möchte

Dieser Zyklus geht bis der Sprecher alles gesagt hat was er über das Thema mitteilen möchte. Die Rollen können dann getauscht werden – also der Sprecher ist jetzt der Zuhörer und umgekehrt.

Haben Sie Interesse die Kommunikationsmatte auszuprobieren? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf!

 

 

Arbeiten bis zum Rentenalter

Die Regelatersgrenze zur Beziehung der Altersrente wird immer wieder höher angesetzt. Ist dies in der heutigen Zeit überhaupt realistisch, dass die Arbeitnehmer bis z.B. 67 Jahre arbeiten?

Viele Unternehmen treten an ihre „älteren“ Mitarbeiter heran und bieten ihnen den Vorruhestand an. In den Medien erfahren wir immer häufiger, dass viel mehr Menschen in die Frühverrentung gehen.

Ursachen dafür sind die hohe seelische Belastung der Mitarbeiter. Die ewige Erreichbarkeit, der zunehmende Arbeitsdruck, die Unvereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben u.v.m. Dabei sollte Arbeit Freude bereiten, schließlich verbringt der Mensch mehr Zeit mit seinen Arbeitskollegen als mit seinem Ehepartner. Der psychische Druck auf die Menschen wird immer größer.

Jetzt gilt es für jeden Einzelnen für sich selbst gut Sorge zu tragen. In den Bereichen seines Lebens Abstriche zu machen, die weniger wichtig sind. Im Urlaub auch für die Kollegen erreichbar zu sein ist nicht Sinn und Zweck des Urlaubs. Im Urlaub soll der Mensch sich erholen und mit neuer Kraft und Motivation wieder seinen Job erledigen.

Es ist auch mal wichtig zu hinterfragen, welche Meetings sind wirklich effektiv, welche kann ich mir ersparen. Bei welchen Kollegen ist es wichtig meine Grenzen zu ziehen, denn sonst mache ich einen großen Teil seines Jobs, wofür doch der Kollege bezahlt wird. Was gehört wirklich in meinen Aufgabenbereich? Sind die vielen Überstunden wirklich erforderlich oder werden diese nur zur besseren Selbstdarstellung genutzt.

Wo bleiben Sie als Mensch in dieser endlosen Spirale? Haben Sie sich schon gut abgrenzen können aus dieser Spirale aus Leistung, Geltungsdenken, Profitgier …. ?

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie die nötigen Schritte gehen, um wieder aktiv am Leben teilnehmen zu können, Spaß am Leben haben und gute Beziehungen auch außerhalb der Arbeit leben.

Wenn Sie in diesem Prozess Hilfe benötigen, vereinbaren Sie doch einen Termin mit mir!

Unser Körper und Stress

Stressquellen finden wir genug: Konflikte am Arbeitsplatz und in unserem Privatleben, existenzielle Angst, Unsicherheit, Konkurrenz, Hektik, Leistungsdruck u.v.m.

Unser Gehirn ist in der Lage in die Zukunft vorauszudenken, zu planen, sich auf zukünftiges zu freuen, aber auch mit Ängsten konfrontiert zu werden. Die Nächte werden zu einer Plage. Gedanken kreisen, die Furcht lässt uns nicht mehr schlafen. Herzklopfen und Schweißausbrüche begleiten das Ganze. Unser Körper reagiert auf die selbst kreierten Bilder, die der Mensch in seinem Kopf gespeichert hat, als ob sie bereits Realität wären.

Es gibt noch eine weitere Stressquelle, die Schatten der Vergangenheit, Erinnerungen, zurückliegende Verletzungen, Konflikte. Diese Punkte können unseren Körper ebenfalls aus seinem physiologischen Gleichgewicht bringen und somit Stressreaktionen auslösen. Wir Menschen reagieren auf jeden Gedanken, jedes Bild auch körperlich, in unseren Muskeln und unserer Haltung.

Was passiert in unserem Körper, wenn etwas verdrängt oder unterdrückt wird? Was macht der Körper, um Ängste und Aggressionen unter Kontrolle zu halten, damit diese nicht zum Ausbruch kommen?

Der Körper reagiert zuerst mit einer muskulären Anspannung, später entwickelt sich dieses zu einem Muskelpanzer. Die andauernde Anspannung der Musklpartien, können nicht mehr willentlich kontrolliert werden, sie sind wie leblose Teile einer Rüstung, mit der der Mensch sich unbewusst vor den Problemen im Leben schützen will.

Lesen Sie auch mehr zum Thema „Innere Heilung“.

 

 

 

Warum stehen wir uns selbst manchmal im Weg?

Kennen Sie das Phänomen, dass Menschen sich durch ihr selbstschädigendes Verhalten – auch Selbstsabotage genannt – ins Abseits bringen?

Selbstsabotage liegt immer dann vor, wenn ein Mensch Verhaltensweisen vorweist, die für ihn selbst negativ sind. Menschen können also einen Feind in sich selbst haben.

Daher können wichtige angesteuerte Ziele, wie die lang ersehnte Beförderung, die anstehende Hochzeit zu einem Fiasko werden.

Dieses selbstschädigende Verhalten ist den Menschen jedoch nicht bewusst! Studien belegen, dass dieser „innere Saboteur“ in den unterschiedlichsten Lebensbreichen aktiv wird. Passieren diese Dinge gelegentlich in unserem Leben, ist dieses nicht besorgniserregend.

Anders ist der Fall, wenn die Selbstsabotage regelmäßig erfolgt. Der Mensch handelt oft in einer für sich selbstschädigenden Haltung. Da stellt sich unwillkürlich die Frage nach dem Warum.

Zuerst sollte die Person sein selbstschädigendes Verhalten erkennen und sich fragen hinter welchen Verhaltensweisen sich dieser „innere Saboteur“ versteckt. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Gefahren ignoriert werden:

  • Voller Sorglosigkeit wird trotz der Ermahnung des Hausarztes weiter geraucht, übermäßig Alkohl getrunken, die Ernährung bei einem zu hohen Cholesterinwert nicht eingehalten. Damit gefährdet sich die Person selbst.
  • Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei einem opferbereiten Menschen oft nicht bei der geregelten 40 Stunden Woche, sondern bei 50 – 60 Arbeitsstunden. Arbeit wird dann auch gerne noch mit nach Hause genommen. Auch versuchen sie Kollegen zu helfen, dringende Projekte werden trotz hohem Arbeitsaufkommen angenommen. Sie können nicht „nein“ sagen. Der Preis für diese Lebensweise ist sehr hoch: Der Stress und die fehlenden Ruhepoole zerren an dem Menschen und können zum Burnout oder auch in die Depression führen.
  • Wenn Menschen mit Konzentration und Einsatzbereitschaft ein Ziel angehen, ist dies gut. Sind dies jedoch Menschen die mit übertriebenen Perfektionismus dran gehen, finden diese oft kein Ende für ihre Projekte. Sie sind auch nicht in der Lage diese Dinge aus der Hand zu geben. Was zur Folge hat, dass die Projekte oft zum Scheitern verurteilt sind.
  • Einige Menschen kommen regelmäßig zu spät, haben sich nur unzureichend auf ein Meeting vorbereitet. Hierfür finden sie immer eine Erklärung. Ihre Unzuverlässigkeit hat zur Folge, dass ihnen nicht mehr ein so großes Vertrauen entgegengebracht wird.
  • Bei einigen Menschen finden sich in den unterschiedlichen Lebensbereichen immer nur Schwierigkeiten. Der Job ist öde, die Beziehung kaputt, das Verhältnis zu den Kindern zerstört, die Finanzen im Keller usw. Sie beißen die Zähne zusammen und strengen sich noch mehr an. Dies ist ein falsches Durchhaltevermögen an bereits gescheiterten Zielen.

Wünschen Sie ein Gespräch?

 

 

 

Die Adventszeit

In der Adventszeit werden die  Häuser weihnachtlich geschmückt, Plätzchen werden zusammen mit den Kindern gebacken und schön verziert. Kinder und manch ein Erwachsener erfreuen sich an einem Adventskalender. Für jeden Tag ist ein Türchen/Päckchen zu öffnen.

Der Adventskranz wird aufgestellt und die vier Kerzen weisen darauf hin, dass Jesus Christus das Licht in die Welt gebracht hat.  Alles wirkt gemütlich und friedlich.

Aber wissen wir noch was Advent bedeutet? Advent heißt Ankunft und bedeutet in der Christenwelt:

  • die Freude über die Geburt Jesu und
  • die Erwartung über sein zweites Kommen.

Ursprünglich war die Adventszeit in der Kirchengeschichte eine Fastenzeit. Es durfte nicht getanzt und aufwendig gefeiert werden. Dies wurde jedoch 1917 abgeschafft.

 

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