Achtsamkeit

Unser Körper und Stress

Stressquellen finden wir genug: Konflikte am Arbeitsplatz und in unserem Privatleben, existenzielle Angst, Unsicherheit, Konkurrenz, Hektik, Leistungsdruck u.v.m.

Unser Gehirn ist in der Lage in die Zukunft vorauszudenken, zu planen, sich auf zukünftiges zu freuen, aber auch mit Ängsten konfrontiert zu werden. Die Nächte werden zu einer Plage. Gedanken kreisen, die Furcht lässt uns nicht mehr schlafen. Herzklopfen und Schweißausbrüche begleiten das Ganze. Unser Körper reagiert auf die selbst kreierten Bilder, die der Mensch in seinem Kopf gespeichert hat, als ob sie bereits Realität wären.

Es gibt noch eine weitere Stressquelle, die Schatten der Vergangenheit, Erinnerungen, zurückliegende Verletzungen, Konflikte. Diese Punkte können unseren Körper ebenfalls aus seinem physiologischen Gleichgewicht bringen und somit Stressreaktionen auslösen. Wir Menschen reagieren auf jeden Gedanken, jedes Bild auch körperlich, in unseren Muskeln und unserer Haltung.

Was passiert in unserem Körper, wenn etwas verdrängt oder unterdrückt wird? Was macht der Körper, um Ängste und Aggressionen unter Kontrolle zu halten, damit diese nicht zum Ausbruch kommen?

Der Körper reagiert zuerst mit einer muskulären Anspannung, später entwickelt sich dieses zu einem Muskelpanzer. Die andauernde Anspannung der Musklpartien, können nicht mehr willentlich kontrolliert werden, sie sind wie leblose Teile einer Rüstung, mit der der Mensch sich unbewusst vor den Problemen im Leben schützen will.

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