Bedeutung des Abendmahls – Teil 3

Das Abendmahl und das Geschehen am Kreuz sind eng mit einander verbunden.Als der Speer Jesu Herz durchbohrte, flossen Wasser und Blut aus seinem Körper. Dies hatte gewaltige Auswirkungen auf die unsichtbare Welt: Es war eine Explosion, die auch den Vorhang im Tempel zerriss, die Erde fing an zu beben. Das Blut drang bis in die Hölle hinein und öffnete die Tore des Totenreichs. Jesus nahm die Schlüssel der Hölle und des Todes an sich. Er besiegte den Teufel.

 

Im Abendmahl geschieht folgendes

Im Abendmahl wird jede Wurzel unserer Sünden und Festungen zerstört, wir werden im Gegenzug mit neuer Lebenskraft versorgt. Der unwiderstehliche Drang böses zu tun, zu lügen etc. wird ersetzt gegen den Drang Gutes zu tun und Gott näher zu kommen.

 

Das Brot brechen im Abendmahl

Hierbei werden uns die geistlichen Augen geöffnet, wir können den Herrn von Angesicht zu Angesicht sehen. Die Jünger erkannten nach dem Brotbrechen erst Jesus.

Es ist wichtig, dass wir im Abendmahl den Leib Jesu erkennen, wenn wir dies nicht tun, dann führt dies zu Krankheit, Schwäche oder sogar zum Tod!

1. Kor 11, 27-32:“Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der ist schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Es prüfe aber ein Mensch sich selbst, und also esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch; denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet. Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind entschlafen; denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtete werden; werden wir aber vom Herrn gerichtet, so geschieht es zu unserer Züchtigung, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.“

Der Leib Jesu wurde von jedem einzelnen zerschlagen. Seine Wunden sind unsere Sünden, dass muss ich verstehen. Die Urgemeinde erinnerte sich täglich daran, was ihre eigenen Sünden mit dem Leib Jesu getan haben. Leider ging dies im Laufe der Kirchengeschichte verloren. Heute wird oftmals in Gemeinden das Abendmahl nicht regelmäßig eingenommen, damit fehlt der Gemeinde dieser entscheidende Schlüssel.

Fortsetzung folgt!

Herzlichst Ihre

Regina Beigel